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WM 2026 Rückblick: Deutschland raus, zwei Sensationen im Sechzehntelfinale

Updated Juli 2026
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WM 2026 Rückblick: Deutschland raus, zwei Sensationen im Sechzehntelfinale

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Wer in Liechtenstein am Montagabend spät vor dem Fernseher sass, rieb sich die Augen: Innerhalb weniger Stunden verabschiedeten sich mit Deutschland und den Niederlanden gleich zwei Turnierfavoriten aus der WM 2026 — beide im Elfmeterschiessen, beide gegen Aussenseiter. Für uns im Rheintal, wo der WM-Sommer traditionell durch die deutsche und die niederländische Brille mitverfolgt wird, ist das ein kleines Beben. Hier kommt unser Rückblick auf das Sechzehntelfinale (die K.-o.-Runde der letzten 32) mit allen Ergebnissen und der Einordnung für die DACH-Teams.

Volles WM-Stadion bei Flutlicht am Abend, Fans mit Schals auf den Rängen
Das Sechzehntelfinale lieferte den ersten grossen Aufreger des Turniers — zwei Schwergewichte gingen im Elfmeterschiessen von Bord.

Deutschland scheitert an Paraguay — im Elfmeterschiessen

Es ist die Schlagzeile des Tages: Paraguay wirft Deutschland raus. Nach 1:1 nach Verlängerung setzte sich Paraguay mit 4:3 im Elfmeterschiessen durch. Havertz hatte die deutsche Führung in der 52. Minute erzielt, doch Paraguay glich noch in der ersten Halbzeit durch Enciso aus. Im Elfmeterschiessen verwandelte Canale den entscheidenden Versuch, Torhüter Gill parierte zwei deutsche Elfmeter (Stand: 1. Juli 2026, ~10:30 ET).

Damit sind die viermaligen Weltmeister als eines der ersten Teams des erweiterten Feldes ausgeschieden — ein Ausgang, den vor dem Turnier kaum jemand auf dem Zettel hatte. Für die Einordnung der deutschen WM finden Sie unser Team-Portrait Deutschland und die Gruppe E mit Deutschland.

Marokko eliminiert die Niederlande — ebenfalls vom Punkt

Die zweite Sensation lieferte Marokko. Gegen die Niederlande stand es nach 90 plus 30 Minuten 1:1 — Gakpo hatte die Elftal in der 72. Minute in Führung gebracht, Diop glich in der 91. Minute aus und rettete Marokko in die Verlängerung. Im Elfmeterschiessen gewann Marokko 3:2: Torhüter Bounou parierte den Versuch von Summerville, Saibari verwandelte den entscheidenden Elfmeter. Der afrikanische Vertreter setzt seinen starken Lauf fort und steht im Achtelfinale.

  • Deutschland ist raus: 1:1, 3:4 im Elfmeterschiessen gegen Paraguay — die viermaligen Weltmeister scheitern früh.
  • Die Niederlande verlieren 2:3 im Elfmeterschiessen gegen Marokko nach 1:1.
  • Brasilien (2:1 gegen Japan) und Norwegen (2:1 gegen die Elfenbeinküste) ziehen regulär ins Achtelfinale ein.
  • Die DACH-Hoffnungen Schweiz und Österreich sind noch im Rennen — beide spielen am 2. Juli ihr Sechzehntelfinale.

Brasilien und Norwegen ziehen regulär weiter

Ohne Verlängerung kamen zwei andere Favoriten durch: Brasilien schlug Japan 2:1. Casemiro traf in der 56. Minute, Gabriel Martinelli erzielte in der Nachspielzeit (90.+6) den Siegtreffer, nachdem Sano Japan in der 29. Minute in Führung gebracht hatte. Brasilien trifft im Achtelfinale auf Norwegen.

Denn auch Norwegen ist weiter: 2:1 gegen die Elfenbeinküste. Antonio Nusa traf in der 39. Minute, ehe Amad Diallo (74.) ausglich. Das Matchwinner-Tor besorgte Erling Haaland in der 86. Minute — sein fünfter Turniertreffer, mit dem er in der Torjäger-Wertung bis auf einen Treffer an den führenden Lionel Messi (6 Tore) heranrückt. Das Achtelfinale Brasilien gegen Norwegen steigt am 5. Juli.

Noch offen: zwei Abendspiele vom 30. Juni

Zwei prominente Partien vom Montagabend (ET) waren bei unserem Redaktionsschluss noch nicht abschliessend bestätigt: Frankreich gegen Schweden und Co-Gastgeber Mexiko gegen Ecuador. Wir tragen die Ergebnisse und die daraus entstehenden Achtelfinal-Paarungen im nächsten Update nach, sobald sie gesichert vorliegen — geraten wird hier nichts.

Was der Tag für die Quoten bedeutet

Das Achtelfinale-Feld hat zwei Schwergewichte verloren, und der Wettmarkt hat sofort reagiert. Frankreich verkürzte sich zum klaren Topfavoriten (von rund 4.50 auf 3.50), seit Deutschlands Aus ein mögliches Hindernis aus dem französischen Turnierbaum verschwunden ist. Marokko sprang nach dem Coup gegen die Niederlande von rund 46.0 auf 20.00, Paraguay verkürzte sich ebenfalls deutlich. Deutschland und die Niederlande sind dagegen von der Weltmeister-Tafel verschwunden (Stand: 30. Juni 2026).

Beispiel: Wer vor dem Turnier 20 CHF auf Marokko zu einer Quote von 46.0 gesetzt hätte, stünde nun bei einem rechnerischen Auszahlungswert von 920 CHF — anschaulich, wie stark ein einziger K.-o.-Coup eine Aussenseiter-Quote bewegt.

Die laufende Marktbewegung verfolgen wir auf unserer Seite zu den WM-2026-Quoten; die aktualisierte Favoritenlage lesen Sie unter WM-2026-Favoriten.

Der Blick nach vorn aus Liechtensteiner Sicht

Für die DACH-Region bleibt der Sommer trotz des deutschen K.o. spannend: Die Schweizer Nati und Österreich bestreiten beide am 2. Juli ihr Sechzehntelfinale — die Schweiz gegen Algerien, Österreich gegen Spanien. Beide Partien nehmen wir in gesonderten Vorschauen unter die Lupe. Wer den Überblick über die bereits gequalifizierten Teams sucht, findet ihn in unserem Stand zum Sechzehntelfinale.

Hinweis zum verantwortungsvollen Spiel: Wetten ist Unterhaltung, keine Einkommensquelle. Setze nur, was du verschmerzen kannst.

Wer ist im Sechzehntelfinale der WM 2026 ausgeschieden?
Unter anderem Deutschland (1:1, 3:4 i.E. gegen Paraguay) und die Niederlande (1:1, 2:3 i.E. gegen Marokko). Ebenfalls raus sind Japan (0:1 gegen Brasilien, Endstand 1:2) und die Elfenbeinküste (1:2 gegen Norwegen).
Wer steht schon im Achtelfinale?
Aus den Partien vom 29. und 30. Juni haben sich Brasilien, Paraguay, Marokko und Norwegen qualifiziert. Brasilien trifft am 5. Juli auf Norwegen, Kanada am 4. Juli auf Marokko.
Warum verkürzte sich Frankreichs Weltmeister-Quote?
Nach Deutschlands Ausscheiden verschwand ein starker Konkurrent aus Frankreichs Turnierbaum; die Quote sank von rund 4.50 auf 3.50 (Stand: 30. Juni 2026).