WM 2026 Achtelfinale-Rückblick: Die Schweiz übersteht das Elfmeter-Drama
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WM 2026 Achtelfinale-Rückblick: Die Schweiz übersteht das Elfmeter-Drama
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Für die Fussballfans in Liechtenstein war es die Runde der Wahrheit: Im Achtelfinale der WM 2026 fiel die Entscheidung, welche der grossen Nationen weiterkommt — und für die Region das Wichtigste, ob die Schweizer Nati ihren Traum weiterträumen darf. Sie darf. Nach einem 0:0 gegen Kolumbien behielt die Schweiz im Elfmeterschiessen mit 4:3 die Nerven. Damit stehen die acht Viertelfinalisten fest, und einer davon spricht Deutsch. Hier kommt unser Rückblick auf die K.-o.-Runde der letzten 16 — mit allen Ergebnissen und der Einordnung vor dem Viertelfinale.

Inhalt
Die Schweiz schreibt Geschichte
72 Jahre lang musste die Schweiz warten — jetzt steht sie zum ersten Mal seit 1954 wieder in einem WM-Viertelfinale. Gegen Kolumbien reichte es am 7. Juli in Vancouver nach 120 torlosen Minuten zum Elfmeterschiessen, das die Nati mit 4:3 gewann. Der grosse Held hiess Gregor Kobel: Der Torhüter parierte den entscheidenden Versuch von Cucho Hernández und krönte damit ein Turnier, in dem er zur Wand der Schweizer wurde. Wie sehr der Einzug die Region bewegt, zeigt eine Zahl: Laut SRF verfolgten rund 1,2 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer in der Schweiz das Spiel — für ein 05:00-Uhr-Anspiel am Morgen ein aussergewöhnlicher Wert.
Damit ist die Schweiz das letzte verbliebene DACH-Team im Turnier. Österreich und Deutschland waren bereits in der vorherigen Runde ausgeschieden — umso grösser ist nun die Aufmerksamkeit für die Nati, die am Wochenende auf keinen Geringeren als Weltmeister Argentinien trifft.
Der Paukenschlag: Brasilien ist raus
Der grösste Knall der Runde kam aus einer unerwarteten Ecke: Norwegen warf Rekordweltmeister Brasilien mit 2:1 aus dem Turnier. Erling Haaland, der bis dahin schon das Achtelfinal-Ticket besorgt hatte, erzielte gegen die Seleção einen Doppelpack und schoss Norwegen ins erste WM-Viertelfinale seiner Geschichte. Für Brasilien, den fünffachen Weltmeister, endet das Turnier damit sensationell früh — und mit ihm sind auch alle drei Co-Gastgeber ausgeschieden.
- Die Schweizer Nati steht nach einem 4:3 im Elfmeterschiessen gegen Kolumbien erstmals seit 1954 wieder im WM-Viertelfinale.
- Norwegen wirft Brasilien mit 2:1 raus (Haaland-Doppelpack) — Rekordweltmeister und alle drei Gastgeber sind draussen.
- Frankreich (1:0 gegen Paraguay) und Spanien (1:0 gegen Portugal) setzen sich knapp durch; England schlägt Mexiko 3:2.
- Die acht Viertelfinalisten: Frankreich, Marokko, Spanien, Belgien, Norwegen, England, Argentinien, Schweiz.
Frankreich und Spanien mühen sich, England zittert
Die Topfavoriten kamen weiter, aber selten souverän. Frankreich schlug Paraguay nur mit 1:0, entschieden durch einen verwandelten Foulelfmeter von Kylian Mbappé — die Équipe Tricolore steht defensiv wie eine Mauer, offensiv aber wirkte sie zuletzt hakelig. Spanien setzte sich im Duell der Iberer mit 1:0 gegen Portugal durch und beendete damit womöglich Cristiano Ronaldos WM-Laufbahn. De la Fuentes Elf ist mit ihrer Defensive das Mass aller Dinge: In der K.-o.-Runde ohne Gegentor.
England rang Mexiko in einem offenen Spiel mit 3:2 nieder, muss vor dem Viertelfinale aber personell zittern — dazu später mehr. Belgien fertigte die USA mit 4:1 ab, und Argentinien zitterte sich mit 3:2 gegen Ägypten weiter, ein Ergebnis, das im Nachgang für hitzige Diskussionen sorgte. Der ägyptische Verband beschwerte sich offiziell bei der FIFA über die Schiedsrichterleistung; Trainer Hossam Hassan wählte deutliche Worte: «Argentina’s victory is entirely undeserved» («Argentiniens Sieg ist völlig unverdient»), sagte er bei Sky Sports.
Marokko schliesslich bezwang Co-Gastgeber Kanada mit 3:0 und zieht als Afrikas Fahnenträger ins Viertelfinale ein — wo ausgerechnet Frankreich wartet, eine Neuauflage des WM-Halbfinals von 2022.
Was das für die Region heisst
Aus DACH-Sicht könnte die Lage kaum spannender sein: Die Schweiz ist als letztes deutschsprachiges Team im Rennen und trifft im Viertelfinale auf Argentinien — ein Spiel, das wir in einer dedizierten Vorschau zu Argentinien – Schweiz im Detail beleuchten. Wie sich das gesamte Viertelfinal-Feld sortiert und welche Wege zum Titel führen, ordnen wir in unserer Viertelfinal-Vorschau ein. Die Tipps zu allen vier Partien finden Sie in unseren WM-2026-Prognosen zum Viertelfinale.
Am Wettmarkt bleibt Frankreich der klare Turnierfavorit — die aktuelle Lage führen wir auf unserer Seite zu den WM-2026-Quoten und in der Favoritenübersicht.
Hinweis zum verantwortungsvollen Spiel: Wetten ist Unterhaltung, keine Einkommensquelle. Setze nur, was du verschmerzen kannst.